Metabolisch und pleomorphistisch korrekt zu ernähren bedeutet, dem Körper das zu geben was er braucht, ohne den Stoffwechsel zu beeinträchtigen und ohne die mit uns in Einklang lebenden Symbionten krank zu machen oder diese sogar zum Mutieren zu bewegen. Industrienahrung z.B. schädigt dem Stoffwechsel, lässt Säuren und Schlacken entstehen und bringt unsere Symbionten zum Mutieren, was uns letztendlich krank macht. Folglich kommt es zu Sauerstoff- und Nährstoffdefiziten in den Zellen. Pathogene Keime machen sich breit. Ist der Mensch dann schwer krank, sei es Krebs oder eine eine andere Kranheit, leidet nicht nur der Betroffene, sondern auch seine Mitmenschen. Denn die müssen sich dann kümmern, helfen, organisieren und leiden seelisch. Lassen Sie es nicht so weit kommen mit der richtigen Ernährung und einem suchtfreien Leben.
Selbst bereits erkrankte Menschen erfahren mit der MP-Ernährung Linderung oder sogar Heilung. 
Meine chronischen Krankheiten sind ausgeheilt. Und das nur mit der MP-Ernährung und einer Sanierung meines Organismus.

Was bedeutet metabolisch und was pleomorphistisch?

Metabolismus ist der Stoffwechsel im Organismus. Aus unseren Nahrungsmitteln holt unser Körper mit all seinen Helfern (Enzyme, Hormone, Bakterien und andere Symbionten) alle benötigten Nährstoffe heraus, wandelt sie in brauchbare Moleküle um und stell sie den Körperzellen zur Verfügung. Außerdem werden in dieser biochemischen Fabrik "Körper" auch chemische Stoffe hergestellt, wie z.B. Salzsäure, Schwefelwasserstoff, Harnsäure, Ammoniak, Alkohol, Formaldehyd und vieles mehr.

Pleomorphismus ist die Lehre der Veränderlichbarkeit unserer Symbionten. In jedem lebenden Organismus tummeln sich wesentlich mehr Protite und Bakterien als Körperzellen. Protite sind die kleinsten lebenden Eiweißbestandteile, die es gibt. Ohne sie gäbe es kein Leben. Profite und Bakterien halten unseren Organismus am Leben. Protite mutieren ständig in unserem Körper zu anderen guten Kleinstlebewesen und wieder zurück in Protite. Ernähren wir uns kurzfristig falsch, versuchen unsere Symbionten den Fehler wieder zu reparieren. Ernähren wir uns aber dauerhaft falsch, dann übersäuert unser Organismus und die Protite mutieren zu pathogenen Keimen, wie Bakterien, Viren und Pilze und machen uns krank. Der Sterbeprozess funktioniert ähnlich. Sind wird tot, übersäuert der Körper innerlich recht schnell, dadurch mutieren unsere Symbionten zu Bakterien und Pilze und zersetzen unsere sterblichen Überreste. Der Körper verwest.

Die MP-Ernährung ist wie ein Puzzle. Erst wenn alle Störfaktoren der Industrieernährung beseitigt sind und das persönlichen Verhalten sich im Einklang mit dem menschlichen Stoffwechsel befindet, kann der Organismus sich reinigen und sauber bleiben - man bleibt bzw. man wird gesund. Ganz ohne Medikamente.

Regel Nr. 1:

Nehmen Sie keinen isolierten Zucker zu sich!!! Auch Bio-Rohrohrzucker enthält isolierten Zucker!

Regel Nr.2:

Essen Sie keine Produkte in denen Auszugsmehle verarbeitet wurden.

Regel Nr. 3

Nehmen Sie nur native Bio Öle zu sich. Auf keinen Fall raffiniert oder desodoriert.

Kochen und backen geht mit Ghee, Kokosöl, rotem Palmöl, Olivenöl (Achten Sie auf den Rauchpunkt des jeweiligen Öls! Mit Erreichen des Rauchpunktes entstehen vermehrt gesundheitsschädliche Transfettsäuren)

Regel Nr. 4 

Trinken Sie mindestens 1,5 Liter stilles, mineralarmes Wasser aus artesischen Quellen pro Tag.

Bio Rotwein höchstens 2 Gläser pro Woche, Grüner Tee ist gut, Kräutertee nicht zu oft. Bio Smoothies sind o.k., frisch gepresste Bio-Säfte sind gut, gelegentlich Bio Kaffee ist o.k. (Bei Stoffwechselerkrankungen sollte gemäß der Blutgruppenernährung nach D´Adamo weiter eingeschränkt werden).

Alles andere was hier nicht aufgeführt ist, weglassen!

Regel Nr. 5

Nehmen Sie keine Kuhmilchprodukte zu sich!

Regel Nr. 6

Essen Sie keine gepökelten Wurst- und Fleischprodukte! 

Regel Nr. 7

Fleisch sollten nur die Blutgruppen 0 und B essen. Wenn, dann aber in Maßen und nicht kombiniert mit kohlenhydrathaltigen Speisen und Getränken wie z.B. Kartoffel, Nudel, Reis, Limo, Cola usw.

Schweinefleisch sollte ganz weggelassen werden. Alles andere nur in Bio-Qualität, am besten aus biodynamischer Tierhaltung und möglichst frisch.

Regel Nr. 8

Treiben Sie regelmäßig Ausdauer-Sport! Das ist zwar keine Ernährung, gehört aber dazu, weil durch regelmäßigem Sport der Stoffwechsel angeregt wird, Säuren neutralisiert werden, die Entschlackung besser funktioniert und am Ende auch der Nahrung besser verstoffwechselt wird.

3x 1 Stunde pro Woche ist optimal.

Wenn Sie keinen Sport machen können oder dürfen, sind regelmäßige Saunagänge zu empfehlen.

 

Regel Nr. 9

Essen Sie nach 18:00 Uhr keine Kohlenhydrate, und keine Rohkost. Am besten geeignet ist zur späten Stunde eine kleine Portion eiweißhaltiges oder gekochtes Gemüse, so dass man nicht satt wird, aber der Hunger gestillt ist. Auf keinen Fall gesüßte oder alkoholhaltige Getränke. Am besten einen warmen Kräutertee oder stilles Wasser.

Zuckerersatz

Der beste Zuckerersatz, der mir bekannt ist = Yacon-Sirup mit einem glykämischen Index von nur 1!

Warum? Zucker aus Rüben, Zuckerrohr, Kokosblütennektar, Honig, Agavensirup, Dicksäfte etc. enthalten die Zuckermoleküle Fructose und Glukose. Fructose belastet die Leber und macht dick. Glucose belastet die Bauchspeicheldrüse und kann zu Insulinresistenz führen. Natürlich nur bei häufigem oder langjährigen Konsum.

Frische Früchte sind trotz ihres Zuckergehaltes davon ausgenommen, da sie die zum Verstoffwechseln nötigen Vitalstoffe mitbringen, damit dem Körper nichts entzogen wird und dieser nicht übersäuert.

Yacon-Sirup dagegen ist zwar auch ein Dicksaft aus der Yacon-Knolle, dieser enthält aber weder Glukose noch Fructose, sondern Fructooligosaccharide! Diese FOS wandert unangetastet durch den Dünndarm in den Dickdarm. Dadurch wird kein Insulin von der Bauchspeicheldrüse benötigt. Und weil diese Zuckerart nicht ins Blut gelangt, wird auch die Leber nicht beeinträchtigt. Im Dickdarm dient die FOS dann den Bifidobakterien als Nahrungsquelle, die uns als Dankeschön vor Krankheiten schützt, indem sie unser Immunsystem stärken.

Da sich die Bifidobakterien dann bei regelmäßigem Konsum von Yukon-Sirup pudelwohl fühlen, vermehren Sie sich und verdrängen schlechte Bakterien, wie z.B. die für die Fettleibigkeit verantwortlichen Firmicuten.

Yacon-Sirup ist für Diabetiker hervorragend geeignet.

 

Der Zuckerersatz zweiter Wahl ist für mich Xylit bzw. Erythrit.

Was ist mit Xylit & Co.?

Zuckeralkohole wie Xylit, Erythrit, Steviaglykosid, Sorbit usw. erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sie werden als kariesfreundlich angepriesen und sollen nicht dick machen. Ja, das stimmt alles. Aber dennoch werden diese Stoffe technisch mit großem Aufwand isoliert. Unser Darm muss sich erst daran gewöhnen, sonst reagiert er mit Durchfall. Die Industrie hat Lunte gerochen und stellt mittlerweile Glycoside aus chinesischem Gen-Mais her, um die Kosten niedrig zu halten und den Gewinn zu steigern. Vorsicht also vor Xylit und Co. ohne Herkunftsnachweis! 

Glycoside sind für Diabetiker sehr gut geeignet.

Der Zuckerersatz 3. Wahl ist für mich der Kokosblütenzucker. Er hat einen Glykämischen Index von gerade mal 35! Was ihn noch zu den gesunden Zuckerarten zählen lässt.

Kokosblütenzucker ist für Diabetiker gut geeignet.

Mehl & Gebäck

Herkömmliches Getreidemehl ist für die meisten Blutgruppen eigentlich nicht von Vorteil. Das enthaltene Gluten macht unserer Darmschleimhaut und der Darmflora zu schaffen. Die einzige Blutgruppe, die das einigermaßen bewältigen kann ist die Blutgruppe AB. Diese ist erst etwa 2000 Jahre alt und steht für die moderne Lebensart der Jungsteinzeit mit dem Ackerbau. Für die heutige Lebensart mit Fastfood und Industrienahrung hat die Evolution noch keine Zeit gehabt, eine neue Blutgruppe zu entwickeln.

Das heutige Getreide ist mit der Urgetreide nicht zu vergleichen. Es ist hochgezüchtet, um möglichst viel Kohlenhydrate zu liefern (aus dem Mehlkörper), es ist Nährstoffarm und dient nur einigermaßen den Darmbakterien als Nahrung, wenn wir dieses Mehl als Vollkornvariante zu uns nehmen. Auch Vitaminreiches Keimöl und Mineralreiche Randschichten sind im modernen Vollkornmehl nicht mehr sehr viel vorzufinden.

Einkorn, Emmer und Dinkel aus biodynamischem Anbau liefern noch einigermaßen das, was uns gesund zu erhalten mag. Allerdings sollten nur Menschen mit der Blutgruppe AB (das sind etwa 4% in Deutschland) diese glutenhaltigen Nahrungsmittel verzehren. Im Grunde wirkt es bei der Verstoffwechselung sauer und kann längerfristig zu Stoffwechselerkrankungen führen.

Ausnahme:

Das Keimbrot, falls aus biodynamischem Anbau hergestellt, ist das wertvollste und gesündeste Brot überhaupt. Es ist für alle Blutgruppen geeignet und ist sogar basisch und gesundheitsfördernd.

Auf Weizenprodukte sollte allgemein verzichtet werden. Weizen wird meist großindustriell hergestellt und wird an den Börsen gehandelt. Genmanipulationen bei dieser Pflanze wird immer öfter durchgeführt und gelangt in den Nahrungskreislauf auch ohne es zu wissen. Hier zählt nur der Gewinn der Industrie und nicht der Nutzen für die Menschheit!
 

Für die anderen Blutgruppen hat die Natur glutenfreie Früchte für die Gebäckherstellung hervorgebracht. Das sind z.B. Reis, Amaranth, Quinoa, Teff, Hafer, Hirse, Buchweizen, Maronen, Pfeilwurz, Yacon, Mais u.a.

Auch die glutenfreien Produkte sollen nur in der Vollkornvariante verzehrt werden, um möglichst alle Vitalstoffe für die optimale Verdauung zu erhalten.

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