Die seit 12/2016 in der EU verpflichtenden Nährwertinformationen auf Lebensmittelverpackungen dürfte mittlerweile fast jeder kennen.

Diese Tabelle sagt leider nichts über die Qualität und den metabolisch-pleomorphistischen Nutzen der Energiebestandteile aus. Die gleichen Werte könnten auf einer gänzlich ungesunden Süßigkeit sowie auch auf einem sehr gesunden Produkt aus der Yaconknolle stehen. Der jeweilige mp-Nutzen ist jedoch sehr unterschiedlich. Bei der Süßigkeit wäre z.B. der 23,6g Zuckeranteil aus gesundheitsschädigenden, isolierten Zucker. Bei dem Produkt aus Yacon wäre der 23,6%ige Zuckeranteil aus polymerer Oligofructose, einem zuckerähnlichen Ballaststoff, der nur positive Eigenschaften für unseren Stoffwechsel besitzt und außerdem präbiotisch auf unsere Darmbakterien wirkt.

Für mich ist diese Tabelle nur eine sehr grobe Richtlinie, die mir nur hilft, wenn ich den mp-Wert des Produktes einschätzen kann. Das können leider nur ganz wenige Menschen, weil sie sich nicht mit der Materie auseinandersetzen.

Außerdem gibt es noch die freiwillige GDA-Kennzeichnung.

Zusätzlich zu den Pflichtangaben im Rahmen der Nährwerttabelle sind Angaben zu Referenzmengen für die Zufuhr von Energie und ausgewählten Nährstoffen (engl. Guideline Daily Amounts, GDAs) zulässig. Die Angaben können entweder in Ergänzung der Nährwerttabelle erfolgen oder auch im Hauptsichtfeld, also etwa auf der Vorderseite der Verpackung. Sie können sich auf 100 g/ml oder eine Portion des Lebensmittels beziehen. Immer erforderlich ist im Zusammenhang mit der Angabe pro Portion die zusätzliche Kalorienangabe pro 100 g/ml, denn die Verbraucher sollen den Energiegehalt auch bei den Referenzmengen immer unabhängig von der Portionsgröße er fahren. Die Referenzmengenangabe pro Portion ist eine Hilfestellung zur Einordnung der üblichen Verzehrmenge eines Lebensmittels im Verhältnis zu den vorgegebenen täglichen Referenzmengen für Energie sowie Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz.

Leider sagt mir diese Tabelle noch weniger über den MP-Nutzen wie die erstgenannt Nährwertinformationstabelle.

Das Problem des fehlenden gesundheitlichen Nutzens wurde erkannt. 2017 wurde von den französischen Behörden der Nutri-Score ins Leben gerufen. In Deutschland auch bekannt unter der Bezeichnung „Ampelfarben“.

Der Nutri-Score ist ebenfalls nicht verpflichtend. Er soll aber zukünftig möglicherweise verpflichtend werden.

Diese Kennzeichnung geht zwar in die richtige Richtung, zeigt aber ebenfalls nicht den MP-Nutzen auf. In die Bewertung geht z.B. Zucker, Salz, Fett, Eiweiß ein. Ob es nicht isolierter Zucker oder isolierter Zucker ist – Ob es Industriesalz oder Steinsalz ist – ob es tierisches Fett oder pflanzlichen Fett ist, bzw. ob ein Öl raffiniert ist oder nativ – ob es tierisches Eiweiß oder pflanzliches Eiweiß ist, geht nicht in die Bewertung ein.

Wegen all dieser unklaren Angaben habe ich mir ebenfalls eine Kennzeichnung für Produkte überlegt, die den MP-Kriterien entspricht und klare Worte spricht.

Nämlich:

Steht die Ampel auf Grün, ist das Produkt förderlich für Stoffwechsel und Pleomorphismus. Steht die Ampel auf Gelb, ist das Produkt zwar nicht förderlich, aber verhält sich immerhin neutral. Steht die Ampel auf Rot, ist das Produkt schädlich für Stoffwechsel bzw. Pleomorphismus.

 

Ich werde demnächst immer mal wieder ein Produkt als Beispiel einstellen.

Sie können mir gerne ein Produkt nennen, worüber ich Ihnen dann die entsprechende MP-Ampel per E-Mail zusenden kann.

Die MP-Ampel ist im Grunde blutgruppenunabhängig. Wenn Sie mir zusätzlich zu dem Produkt Ihre Blutgruppe mitteilen, kann ich die MP-Ampel persönlich für Sie in Verbindung mit Ihrer Blutgruppe und dem Produkt erstellen. Natürlich kostenlos.

 

Sie vermissen den Zuckeranteil? Sobald die Ampel auf Grün steht, ist gibt es keinen isolierten Zucker oder künstliche Süßstoffe in dem Produkt. Sollte der natürliche Zuckergehalt hoch sein z.B. bei Yaconsirup, der durchaus einen Wert von 30% erreichen kann, so steht die Ampel trotzdem auf grün, da dieser besondere Zucker (Oligofructose) stoffwechselförderlich und präbiotisch ist. Außerdem hat er keinen Einfluss auf den Insulinspiegel sowie auf eine mögliche Leberverfettung.

 

Sie vermissen den Fettanteil? Sobald die Ampel auf Grün steht, gibt es in diesem Produkt nur stoffwechselfördernde Fette, die nicht schaden. Deshalb ist der Fettanteil bei der MP-Ampel nur metabolisch-pleomorphistisch relevant.

 

Sie vermissen den Eiweißanteil? Sobald die Ampel auf Grün steht, sind die enthaltenen Eiweiße metabolisch wertvoll und eine Eiweißspeicherkrankheit kann eher nicht entstehen.

 

Ist für Sie die Energiemenge wichtig, so gibt es immer noch die gesetzlich vorgeschriebene Nährwertangabe auf der Verpackung.

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